Pläne für dreispurige B16 sind schon fertig

Ein Jahr ist es her, dass bei Lauingen der Spatenstich für den Umbau des Anschlusses an die B16 erfolgt ist. Wer heute hier auf die Bundesstraße hinauf- oder herunterfahren will, muss den Gegenverkehr nicht mehr kreuzen.

Schon im Mai soll das auch für die Anschlussstelle Gundelfingen gelten. Denn wenn alles nach Plan läuft, erklärte Martin Hatzelmann vom Staatlichen Bauamt in Krumbach, gestern beim Spatenstich, soll bis dahin das neue „Ohrwaschel“ für Gundelfingen fertig sein. Derzeit läuft bereits der Abtrag der Hummusschicht. Nach der Winterpause soll es dann mit Volldampf weitergehen. Auch die bestehende Auf- und Abfahrt wird in diesem Zuge umgebaut. „Damit wird die Verkehrssicherheit an dieser Stelle nachhaltig verbessert“, erklärt Hatzelmann.

Gleichzeitig schaffe man damit aber auch die Voraussetzungen für einen dreispurigen Ausbau der B16, der schon seit Jahren im Gespräch ist. Hier, so Landtagsabgeordneter Georg Winter, lägen mittlerweile schon die Entwurfsplanungen vor. „Wenn es gelingt den Grunderwerb zeitnah zu realisieren, könnte es bald losgehen. Möglich wäre es etwa, den Ausbau in mehreren Abschnitten vorzunehmen. An der Finanzierung wird es nicht scheitern“, sagte Winter gestern beim Spatenstich. Dabei betonte er, ebenso wie Bundestagsabgeordneter Ulrich Lange und FDP-Landtagsabgeordneter Prof. Dr. Georg Barfuß, dass der dreistreifige Ausbau der B16 zwischen Lauingen und Günzburg nicht in Konkurrenz zur B16 neu bei Dillingen stehe. „Das sind zwei verschiedene Töpfe“, stellte Lange klar.